Samstag, 18. April 2009

Myanmar










Hello again!
Über die Landgrenze sind wir schließlich von Laos nach Thailand gekommen.
Am 30.03. ging unser Flieger von Bangkok nach Myanmar.
Der erste Tag in der ehemaligen Hauptstadt Yangon war allerdings hauptsächlich von organisatorischen Dingen geprägt wie Geld besorgen auf dem Schwarzmarkt (größter Schein: 1000Kyat = 1USD), da der Umrechnungskurs am Airport mit 450kat =1USD zu schlecht war,...













natürlich Essen: für drei Personen (Ben, ich und Taxifahrer) haben wir 2USD bezahlt! Selbstverständlich mit Getränken! Man isst übrigens mit den Händen wie die Inder und es schmeckt wie indisches Essen. Ist also genial super toll.










Bustickets organisieren, was bei einem leicht chaotischen Busbahnhof nicht unbedingt zu den einfachsten Dingen gehört wenn man nicht verstanden wird, man nichts auf einer Karte zeigen kann, da ein anderes Schriftsystem (Zierleisten bzw Dekorationsleiste!!) verwendet wird.










Nichtsdestotrotz haben wir auch ein bisschen sightseeing gemacht!





























Im Bus nach Bagan hat mir dann einer noch einen leichten Snack gegeben, den ich nicht abschlagen konnte!












Das Problem: ich fands nicht mal ekelig und es hat ganz gut geschmeckt diese Ex-Grille :-) Hat nach Senf geschmeckt.

Hier seht ihr übrigens mal den Linienbus










Auf jedenfall ging es nach Bagan von Yangon aus. Hier gibt es unheimlich viele Tempel (wer häts gedacht!):












































































Herumfahren tut man viel mit Pferdekutschen.









Wir haben sehr viele unserer Kleider und sonstige Sachen den Leuten dort verschenkt. Sie waren sehr sehr arm. Einer Frau habe ich ein Stück Schnur geschenkt. Ich glaub ich hab in meinem Leben noch nie jemanden so glücklich gesehen wie diese Frau. Sie hatte Tränen in den Augen und war total happy! Wahnsinn!

Am nächsten Tag haben wir dann den Bus (den schlimmsten in ganz Süd Ost Asien wie man uns später verkündete!) zum Inle Lake genommen.
Es ging richtig durchs Hinterland, allerdings 14h auf einem Hozbrett auf einer nicht vorhandenen Straße durchs Gebirge!
Nach 1h Fahrt war ich mir sicher NICHT zu überleben. Mein Arm hat 14hgegen die Scheibe gehauen und war danach schwarz (nicht mehr blau), wir sind nur noch aus dem Bus getaummelt aufgrund der Erschütterungen und der Bus war gestopft voll!!!
Fazit: Es war saugeil!!! (wenn mans überlebt hat)



















der Bus:



Blogger: Singapur 2008-2009 - Post erstellen














































die straße









Es gibt hier auch einen Zug von der Regierung, den wir aber nicht genommen haben!



















Etwas benommen kamen wir dann endlihc an und hatten ein wunderbares hostel das "Queen Inn". Die nettesten Menschen, die mir je begegnet sind!










Tags drauf hieß es: trekking durchs Gelände. Atemberaubend sag ich nur.





























Wir haben in einem Dorf bei einer Familie Tee getrunken. Natürluch sprach keiner Englisch. Allerdings hatten wir Bilder aus Deutschland dabei und alle waren total begeistert (Danke Vali!).






























Die Strecke zurück sind wir dann mit dem Boot gefahren und haben uns den See dabei noch angesehen.











Erste Station waren die floating gardens, in denen auf dem Wasser in Booten Gemüse angebaut wird. Total intelligent oder?









Die Bauern wohnen auch direkt bei den Feldern (ca 400 Familien)









Weiter interessant waren auch die "EinBeinRuderer", die auf dem See fischen. Ich würd ja ins Wasser fallen...









Selbstverständlich gibt es auch wieder massig Tempel, von denen ich euch aber diesesmal verschone :-)









Abends gings noch über den Markt




















und am nächsten Morgen vor der Busfahrt nach Yangon ein bisschen durchs umliegende Land













































Und zum Schluss: Yangon! Tolle Stadt. Goldene Tempel, leider viel viel Armut, nette Menschen, superschöne Märkte mit vielen Edelsteinen, gutes Essen :-)










































Das Problem bei den Tempeln ist, dass man immer die Schuhe ausziehen muss und die Steine total heiß sind!Meine Füße waren total verkohlt, und das obwohl ich gerannt bin!













Aber jetzt noch ein schönes Bild :-)



















Hier mal ein Bild wie ich mich mal wieder mit einer Familie fotographieren lassen sollte. Hab auch mal eins für mich mitschießen lassen :-) ich war echt gefragt sag ich euch!



















Auf dem Markt hab ich dann dieses nette Cafe entdeckt. Musst ich natürlich auch nen Cafe trinken gehen :-)









Bin übrigens ganz stolz: hab keinerlei Erkrankungen gehabt das ganze Jahr. Alle anderen hatten Durchfall, Lebensmittelvergiftung, sonstwas. Ich hab alles von jedem Bettler gegessen und getrunken das mir entgegengestreckt wurde und nichts gehabt!
Ich sag nur: meiner Magensäure begegnet man besser nicht!

So, das war das Abenteuer Myanma. Superschön, sehr zu empfehlen wenn man mal gar nichts haben will.
ATM, Telefon, Internet, Zeitungen gibt es hier nicht.
Die Regierung kontolliert stark wo man sich aufhält und bekommt auch einiges an Geld pro Tourist ab. Aber da kann man auch gucken, dass es möglichst wenig ist, das an die Regierung und nicht die Bevölkerung abgetreten wird :-)

Jetzt gehts dann weiter in die Zivilisation und zwar nach Thailand!

Tschüß bis dahin
eure yvonne

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