Samstag, 31. Januar 2009

Essen Essen Essen

Hallo mal wieder,
seit Dienstag bin ich ja wieder da und was hab ich gemacht? Ich bin nur am Essen gewesen um Chinese New Year zu feiern! Und da beschwert man sich bei uns wenn es 2Weihnachtsfeiertage gibt, dass man zuviel isst! Macht das mal 16Tage!!!
Hier seht ihr mal den typischen Türschmuck. Mickey Mouse ist immer dabei. Der größte Wunsch von vielen Singapuris: einmal nach Disneyland. Und das sagen nicht die Kinder!


Egal, am Dienstag Abend gings los bei Woon Cheng mit Dumplings (chin. Herrgottsbescheißerle :-)) in Essig und Knoblauch, Nudeln und Suppe mit ALLEM (keine weiteren Fragen!)










und dem "8 Kostbarkeitengetränk".









War lecker und total nett!

Mit dem Mitbringsel hatten wir Probleme: Man muss ja immer eine gerade Anzahl von Sachen mitbringen, aber nicht 4!. Wir hatten dann Ananas, Orangen,...
Hansong hat uns dann ne Tüte ausgeliehen, als wir bei ihm waren. Schaut mal was für ein orginal deutsches Importprodukt er uns gegeben hat :-) Wir mussten so lachen!










Mittwoch musste ich Vali nach Deutschland entlassen. Wir ginge nochmal in den Foodcourt. Auf dem Weg fiel mir folgendes auf:













Man braucht wohl nichts sagen...

Die Reste des Essens sahen dann so aus (es gab vorher Saté)









Am Freitag bin ich dann noch mein Visum beantragen gegangen am inconveniently located Vietnam embassy und musste dabei durchs Villenviertel! Schaut euch das mal an:


































krass!

Und jetzt komm ich grad von Ling vom chinesischen Neujahrsessen. Es gab was das ich wieder nicht aussprechen kann. Man ißt es immer am 7.Tag nach Neujahr. Klar gabs davor auch ganz viel Kekskram und Zeug. Dazu gabs auch Seegurke, die wie Fisch schmeckt nur halt viel sabberiger. Und natürlich wieder Hähnchen! Diesmal wings!
Das Hauptgericht wird folgendermaßen gemacht:

1. Man kaufe Gemüse, dass alles irgendweine Bedeutung hat









2. Man nehme rohen Fisch und töte mit Zitrone die Bakterien ab (ich hätt es halt gekocht...):









3. Man schütte alles zusammen, nehem noch Kräcker (bringen auch Glück) und Sesam und süße und saure Soße:












Hier seht ihr Ling und ihre Mutter

4.Alle stechen mit den Stäbchen rein und heben das Essen so hoch wie es geht und sagen was sie sich wünschen fürs neue Jahr: gute Geschäfte, Freunde, Gesundheit, Glück,...












5.Und dann Essen:












Das ist übrigens Raika aus Chicago

schmeckt echt super!!! Danach sollte man aber trotzdem beten, dass man es überlebt...

Als Nachtisch gab es dann wieder diese Suppe der "8Kostbarkeiten". Drin ist Longong, Lotus, Palmfrüchte und vieles anderes.











Morgen gehts weiter, allerdings mit deutschem Essen bei Christian, Barbara und Johanna! Ich freu mich schon.
Gute Nacht und bis bald
eure Yvonne

Dienstag, 27. Januar 2009

Kambodscha - Siem Reap

Hey, wieder zurück in Singapore kann ich euch von einem wunderschönen Wochenende berichten: Siem Reap in Kambodscha!
Super! Wir waren 2 Tage dort und haben uns an einem Tag die riesigen Tempelanlage der einst größten Stadt der Welt (10mio Einwohner also Rom nur 50000 hatte!) des Königreichs Angkor angesehen.
Mir reicht es erstmal von Tempeln. Aber es war einfach umwerfend.
Unsere Besichtigungstour haben wir auf dem Fahrrad gemacht :-)










Der bekannteste Tempel ist der Angkor Wat Tempel:












Alle Wände innen drin sind mit wunderbaren Reliefs verziert!












Es gibt dort unendlich viele Tempel, alle mit unterschiedlichen Baustilen:









Manche liegen auch ganz verschlafen schon unter den Bäumen.




















































Die ganzen Namen der Tempel erdpare ich euch. Dennoch hoffe ich dass ihr einen Eindruck von der 10x10km² großen Fläche bekommt! Übrigens sind nur die Tempel, also die heilgen Stätten erhalten, da die Häuser aus Holz gebaut wurden und abgebrannt sind bzw einfach mit der Zeit verschwanden.
Die Treppen der Tempel waren sehr hoch, da man ja etwas heiliges hatte und man sich dazu schon mal anstrengen durfte.










Der Kleine hat auch kräftig aufgepasst, dass alle Touristen brav waren... :)











Am nächsten Tag sind wir zu einer "floating village" gefahren (Kompong Phhluk) und auf den Tonlé Sap Lake. War sehr abenteurlich :-)
Zuerst fuhren wir mit dem Tuk-Tuk (Motorad mit Anhänger in dem wir saßen), dann Motorad und dann Boot.
Das Motorad hatte für mich eine Sitzfläche von 5cm, es ging durch den Sand, mein Fahrer hat dabei Telefoniert, er fuhr wie ne Sau, ich flog die ganze Zeit durch die Luft auf meinem "Sitz" und es war einfach total abartig spitze!:-)

Das war mein Fahrer. Hier sind wir noch im Tuk Tuk:



















Hier das Dorf. Es werden grad Shrimps getrocknet.







































Und die "Straße", die wir mit dem Motorad entlang fuhren! Remote hat für mich jetzt eine ganz ander Bedeutung!









Im Anschluss daran haben wir uns dann nochmals Fahrräder gemietet und sind durch die Stadt Siem Reap gefahren und haben noch wunderschöne Flecken entdeckt!




























































Und das ganze an Chinese New Year :-)











So, das wars!
Viele liebe Grüße
eure Yvonne

Freitag, 23. Januar 2009

Happy Chinese New Year

Hi,
heute gibt es nur nen kurzen Eintrag :-)
Es geht um Chinese New Year, das "Weihnachtsfest" der Chinesen, das am Montag und Dienstag mir zwei freie Tage beschert :-)
Es wird hier das neue Jahr nach dem Mondkalender begrüßt. Normalerweise dauern die Feierlichkeiten 15Tage und alles ist sehr geschäftig überall und bereitet das voller Traditionen gepackte Fest vor.
Chinatown ist mehr als gestopft voll! Wahnsinn.











Überall gibt es diese rote Dekoration, denn rot bedeutet Glück.










Überhaupt ist hier an den Feiertagen alles komplett gesperrt bzw geschlossen!
Wie gut, dass wir nach Kambodscha fliegen von Sonntag bis Dienstag Mittag :-)

Am Dienstag bin ich zu zwei Chinese New Year Veranstaltungen eingeladen. Einmal zum Brunch, einmal zum Dinner. Da werde ich euch dann berichten.
Es gitb so vieles zu beachten: z.B. darf man nichts weißes oder schwarzes tragen, da dies Symbole für Unglück sind. Ist man wo eingeladen bringt man zwei Orangen und zwei Mandarinen mit und tauscht die mit jemandem als Symbol für Glück.

Diese Pomelos symbolisieren den Mond.













Wenn ihr mehr intersse am chinese New Year habt könnt ihr auch Hansongs Artikel in dem deutschsprachigen Magazin hier lesen: http://www.impulse.org.sg/09-01.pdf
Das gibt euch vielleicht noch ein paar Anhaltspunkte was hier so abgeht!













Ein anderes Event u.a. diese Woche war unser Küchenputz! Man war da viel abgelaufenes Zeug im Kühlschrank.
Egal, damit ihr aber mal meine Mitbewohner kennenlernt, hier das Abschlussbild:










Viele liebe Grüße und bis bald nach Kambodscha
eure Yvonne

Sonntag, 18. Januar 2009

Wochenende

Hallo zusammen, wieder mal ein kleines Lebenszeichen von mir!
Seit meinem letzten Eintrag ist wieder viel passiert. Obwohl ich jetzt hauptsächlich in Singapore bin, ist es mir hier NICHT langweilig!

Am Donnerstag war ich zB im Schwimmbad, habe jemanden kennengeletrnt und Freitag war ich im Kino ("Changeling").

Am Samstag hatte ich 3h Vorlesung (ja, ich arbeite!), danach im Labor, und hab mich noch mit ein paar Freunden getroffen.

Sonntag hat mich Hansong in den Gottesdienst "Der Brüder des Neuen Testamentes" (heißt auf Deutsch glaub ich so!) mitgenommen. Das war ein tolles Erlebnis.
Ich war ja bereits ein mal u.a. in einem Gottesdienst der Presbyterianer in Singapore dabei.
Es ist wirklich spannend wie unterschiedlich die einzelnen christlichen Gemeinden sind.

Beide Gottesdienste dauerten jeweils zwei Stunden. Ich erzähl nur mal was mir am meisten aufgefallen ist.

Während bei den Presbaterianern die Abfolge eher wie in einem katholischen Gottesdienst, also kurz: Predigt dann Eucharistiefeier, wird bei den "Brüdern" zuerst Brot und Wein (im Schnapsglas für jeden, fand ich toll :-)) ausgeteilt und danach wird gemeinsam eine Bibelstelle gelesen und zwei der Gemeinde stehen vorne und predigen dazu. Warum zwei? Das ganze ist zweisprachig chinesisch-englisch.
Desweiteren singt man zusammen die Lieder (die Noten bestehen aus Zahlen, was wohl ein chinesisches System ist) und danach werden die Zeilen wieder vorgelesen von den Anwesenden, was die einzelnen am meisten ansprach. Chinesisch-Englisch gemischt.

Bei den Presbyterianern war das auffälligste: der Pfarrer war (im Anzug, in Lackschuhen komplett mit Mikrophon verdrahtet) vorne gestanden und das ganze war eher wie ein Livekonzert/Musical mit E-Gitarre, Schlagzeug,... einfach perfekt! Man hob die Hände zum Beten nach oben zur Anbetung, beim manchen Gebeten hat jeder in "seiner" Sprache gebetet. Dies soll an Babel erinnern. Es sind meist einfach nur aneinandergereihtes Irgendwas. Keine richtigen Worte, die man verstehen könnte.
Es ist alles perfekt orgenisiert!

Für mich waren das sehr wertvolle Erfahrungen. Einfach zu sehen, wie Menschen aus ihrer Religion auf ganz unterschiedliche Weise Kraft schöpfen war beeindruckend.
Eigentlich sind wir alle Christen, aber wie unterschiedlich dennoch das Christentum bzw. der Gottesdienst gestaltet vielleicht sogar interpretiert wird, ist total spannend.

Im Anschluss an den Gottesdienst am Sonntag gab es dann Mittagessen mit tollen Begegnungen mit total lieben netten Menschen und danach gingen wir Cafetrinken. Die Frau, die mit ging, war auch total lieb und will noch mit mir Kochen! Sie hat mich gefragt ob ich deutschen Salat machen kann. Hab das zuerst nicht ganz kapiert, weil ich nicht wusste was da groß zu machen ist. Aufjedenfall hab ich gesagt ich mach ihr mal welchen und sie hat sich tierisch gefreut :-)
Ne andere hat mich zum Abendessen nächste Woche eingeladen. Ich sag ja, echt klasse Begegnungen.








So und jetzt noch ein paar Bilder. Der Tag war nämlich noch nicht fertig und ich bin u.a. ins Red Dot Museum (Design museum).












Das größte Red Dot Museum ist übrigens die Zeche Zollverein in Deutschland (Bochum).
Und hier ein paar Preisträger für den Red Dot Designpreis (die meisten Ideen in dem Museum waren aus Deutschland! hab vielleicht aus ein klein bisschen patriotischen Gründen die auch Fotographiert meistens ;-)):

Alternative Tischdecke












PET Flaschen Kunst:









Bügeleisen von morgen:










Joghurtlöffel mit mir :-)












Coole Badewanne! Die will ich auch mal:









Fischtoster:












Da standen die voll drauf! Regenschirm der beim zusammenmachen wie ne Rose aussieht:









Rasenliege:












Schrank aus PET Flaschen für die Umwelt:










Am Abend hatte ich mir eine Karte fürs Musical gekauft: Cinderella in der Esplanade!
War super! Die Akkustik ist genial und die stimmen waren nicht so hoch!!! :-)





























Es ist noch viel viel mehr passiert, was ich erzählen könnte, aber ich geb auf!
Viele liebe Grüße
eure Yvonne