Mittwoch, 26. November 2008

Endspurt: Kinabatangan & Mt Kinabalu

Kinabatangan ist der längste Fluss in Sabah mit 500km von West nach Ost.
Hier leben 10 Primaten zusammen. Das ist der einzige Ort auf der Welt!
Das ganze ist zum Weltkulturerbe erhoben worden und wird weit 2002 geschützt.
Ich hab noch nie soviele freilebende Tiere auf einem Haufen gesehen.
Wir haben zweimal eine Flussfahrt von je 2,5h gemacht. Einmal nachmittags, einmal morgens um 6Uhr.










Ich glaub Affen kennt ihr mittlerweilen, deshalb jetzt mal Vögel:
Kingfisher (deutsch???)
Total schön!!



















Eine Schlange;


















Auch könnt ihr hier den einzigen paddelnden Kater der Welt sehen :-)









Die hatten abends soviel Tigerbeer, dass man sie schon von weitem gerochen hat und ich kann euch sagen: nach einer Nacht "stand-by-me" kann ich das Lied perfekt auswendig (leider kannten sie NUR dieses!!!) :-)

Weiter ging es für uns dann zum Mt Kinabalu. Zuerst haben wir uns mit dem Bus auf 1500m fahren lassen und haben dort zur Luftgewöhnung eine Nacht verbracht.
Morgens ging es dann los! Mit dem Bus bis auf 1800m und dann per pedes auf 3200m! 5h aufwärts. Es war klasse und nicht so schlimm wie befürchtet (zumindest für uns!). Wir kamen auch pünktlich eine halbe Stunde vor dem Regen in der Unterkunft an.
Nächster Morgen hieß es dann: 2.30Uhr aufstehen und loslaufen. Mit Stirnlampe und ner koreanischen Reisegruppe die sich ab 1 Uhr im Bad schminkte :-)

Leider waren Ben und ich zu schnell die Steilwand oben , sodass wir nur 2h bis zum Gipel gebraucht haben (4095,2m!!!!!!!) Es war aber total klasse! Wir waren ALLEIN auf dem Plateau mitten im Dunkeln keine Stimme nichts!
Da Ben hinter mir war, war ich sogar mal allein ganz allein vor allen andern oben. Ist das nicht krass????
Es war auch mit 4°C schön kalt, aber windig! Lieder ging die Sonne erst um 6Uhr auf, sodass wir da noch ein bisschen rumstanden (1,5 STUNDEN!!). Aber da hab ich halt meine Powerriegel leer gefuttert :-)
Nach dem Gipfel ging es erstmal wieder zur Unterkunft zum Frühstück und danach haben wir beide es in 3h nach unten geschafft. Ohne Pause. Mit dem Bus ging es wieder nach KK. Das Problem war nicht mal, dass wir innerhlab von ein paar Stunden 4000 m tiefer sind und die Luft unten echt dick war. Das Problem waren eher die 35°C Temperaturunterschied und vorallem das Kaufhaus ohne Rolltreppe nach unten im fünften Stock bzw. das in die Kiniegehen, das am nächsten Tag nicht möglich war. Disabled sag ich da nur.

Und nun die Bilder: Amazing, great, wonderful, I lost my words!
Have fun and see you next time.
yv















































































KK, Sepilok & Labuk

KK, here we are!
Absolut zu empfehlen ist der night market in KK. Da gibt es alles. Gegrillten Fisch in rauen Mengen (Ok vielleicht nicht für jeden, gell Eva? aber für manch anderen schon!), Gewürze, Obst, Chilis und und und...
















Auch der Sonnenuntergan mit den vorgelagerten Schiffen und Inseln ist gigantisch.



























Anzusehen gab es nicht so viel. Einfach nur das Lben der Menschen hier. Dennoch waren wir hier gut beschäftigt, da das Transportwesen in Sabah nicht gut ist. Wir sind hier in dem Land von Malaysien mit der höchsten Arbeitslosenquote mit 16%. Deshalb sind auch alle Ausflugsziele sehr teuer, weil man erstmal hinkommen muss. Aber wenn man sich richtig viel Mühe gibt, blickt man irgendwann durch. Man muss nur genügend Infos sammeln. Das kostet Zeit!

Kommen wir zu den Affen:
Wir sind zu zwei verschiedenen Sanctuaries gefahren. Zuerst Sepilok (Orang Utans) und dann Labuk Bay (Proboscis Monkeys oder auch Biggest Nose of Borneo oder Dutchman genannt).

Sepilok ist sehr touristisch gewesen wie man an den uzahlreichen Affen sieht:


















Macaquen sind auch überall und sie fressen die Reste, was die Oranguntans übriglassen.












Sepilok wird von einer großbritannischen (heißt das so???) Organisation geleitet. Man kann Affen adoptieren und viele Souvenirs kaufen, es gibt ein Werbevideo und T-Shirts,...
Das beste an Sepilok ist meiner Meinung nach die Beschilderung:







































Aber gehen wir weiter...










und zwar nach Labuk Bay Proboscis Monkey Sanctuary. Diese Affenart lebt nur in Borneo. Sie wurde von den Einheimischen Dutchman genannt zu Ehren der ersten Holländer die hier ankamen. Heute nennen sie sie die Größte Nase Borneos. Wir waren fast allein dort. Mit 100ten von Affen! Wahnsinn.

Auf einen Mann kommen immer viele viele Weibchen. Als einer der Leitaffen sozusagen die Plattform betreten hat, hat er plötzlich ein tierisches Theater gemacht und alle andern dadurch verjagt. Auch der Fütterer (sie werden übrigens mit zuckerfreien Pfannkuchen und Bananen gefüttert) war verwirrt. Was war passiert: der Affe hat sich den Zeh in den Planken verklemmt und hat 30s gebraucht um loszukommen. jedesmal wenn ich drandenke erstick ich fast vor lachen! Also bitte erwähnt so etwas nie mehr in meiner Gegendward das ist mein Tod :-)



















Das ist eine von 6 Plattformen. Die Bäume waren voll alles!!!









Natürlich waren die kleinen auch wieder dabei!












Das Problem ist, dass durch den Plantagenanbau der Palmölbäume immer mehr Lebensraum der Tiere weggenommen wird. Der Besitzer dieser Plantage hat seine Fehler erkannt und gibt immer mehr Plantage wieder der Natur zurück.

Es war einfach nur beeindruckend, so viele Tiere auf einem Haufen zu sehen!

Niah, Lambir, Miri & Brunei

Man braucht glaub ich gar nicht viel zu sagen bei diesen Bilder. Es war einfach herrlich. Die Höhlen von Niah sind riesen groß und man kann gut 2h durchlaufen mit seiner Lampe.










An diesen Wänden hängen dann auch die Vogelnester, die die Einheimischen dann runterholen und verkaufen. Die Nester sind aus irgendwelchen Pflanzen von den Schwalben gebaut worden und sind teuer. Im Restaurant bekommt man sie nicht, nur eben im Laden. Man muss diese dann einfach mit Wasser übergießen, Gewürze dran und dann genießen. Wers mag.













Eine Schlange gabs da auch. Ich muss gestehen ich war froh, dass sie zermatscht war :-)










Und in Lambir Hill Park gab es wieder Dschungel, Wasserfälle und zwei ausgetrocknete Etwas :-)





















Jetzt aber Brunei! Von der tollen Grenzkontrolle hab ich ja berichtet. Mein Pass füllt sich übrigens erstaunlich mit der ganzen Stempelei hier.

Als erstes muss ich euch hier diesen fachmännisch montierten Feuerlöscher zeigen! Das Hundehalsband hält alles aus.













Ok, wenns brennt rettet uns der Feuerlöscher. Hier der erste oil well in Brunei:













Hier das Shell Öfeld











Man stellt sich Brunei glaub ich immer prächtig vor. Ist es aber nicht wirklich. Reich sind die Leute da wegen dem Öl, aber das dauert nicht mehr lange, dann ist das Öl weg. Industrie gibt es da nicht. Mal sehen was dann passiert...

Schön war die State Mosque im Abendlicht:












Schön war auch die Hafenrundfahrt am Abend durch das auf dem Wasser gelegene Village ayer kampung (oder so), wo die Mensche richtig leben.



















Das war es aber auch schon. Am nächsten Tag haben wir das Schiff weitergenommen. Natürlich gab es wie in jedem Bus auch auf dem Schiff Karaoke. Diesmal aber western music, also gefühlsvolles Tränengeseusel. Und die Singen mit!
Cu yv

Es geht los! Kuching, Bako & Bejang River

Welcome to Kuching, der Katzenstadt!
Hier gibt es viel Kitsch, einige Touris, aber alles ist hier total entspannt. Wir waren völlig perplex, als wir zuerst auf einen Taxifahrer zugehen mussten, damit er uns zum Hotel fährt.
Es gibt hier verschiedene Katzenstatuen, aber mehr auch nicht.







Hier noch das Fort Magerita und










einen Tempel und...










einen riesigen Markt, bei dem wir uns total überfuttert haben (zumindest ich)!









Vielleicht nicht an dem, aber an folgendem: der Spezialität von Sarawak. Ist so ein Biskuitkuchen in allen möglichen und unmöglichen Farben und Geschmacksrichtungen.









Im Supermarkt gab es dann noch die heimatlichste Entdeckung des Tages:











Tags darauf gings weiter zum Bako Nationalpark:
Mit Bus und Boot kamen wir 3h später an und hatten unser eigenes Begrüßungsferkel.











Wir sind ca. 4 h durch die atemberaubende Landschaft marschiert ohne jegliche Touris nur mit ein paar behaarten Affen (grey-leaf monkeys).










Pitcher Plants (Kannengewächse auf Deutsch??? Keine Ahnung) sind hier berühmt.










Und die Strände, die jeweils komplett von Dschungel umgeben sind und man plötzlich einsam davorsteht.







































Weiter am nächsten Tag mit Bus nach Sibu und auf den Bejang River:
Das Boot hat immer wieder an den Longhouses angelegt. Folgender Ausspruch war hier eindeutig richtig:
"There are good news and bad news:
First, we are landing immediately.
Second, it's gonna be a crash landing!":-)

Eindeutig erfüllt!!!





























Und hier mal so ein longhouse:






















Am nächsten Tag gings dann wieder mit Jeep zurück zur Hauptstraße.